| Daniel Messelken |

 

SoSe 2008 - HS: Philosophische Perspektiven auf Gewalt und ihre Legitimation

Hauptseminar - Bereiche 2,3,5,7
Termin: Dienstag, 11-13.oo Uhr - Teile als Blockseminar
Raumänderung: Dresdner Bank, Raum 4-01 (Link). Die Blockveranstaltungen am 23. Mai und 20. Juni finden im Brühl 505 statt.

Kommentar

Nahezu täglich hören wir in den Nachrichten oder in unserer direkten Umgebung von Gewalt und gewaltsam ausgetragenen Konflikten: sei es in der Familie, zwischen Staaten, als Terrorismus oder durch Unterdrückung etc.
Was aber macht „Gewalt“ aus philosophischer Perspektive aus? Was genau haben wir unterem „gewaltsamem“ Handeln zu verstehen? Und (wann) lässt sich derartiges Handeln eventuell legitimieren? Solche definitorischen und evaluativen Fragen sollen im Seminar anhand verschiedener Autoren und verschiedener Probleme behandelt werden und Ansätze zu Antworten gesucht werden.

Einführende Literatur

  • Burgess-Jackson, K. (2002): Gewalt in der zeitgenössischen analytischen Philosophie
    in Wilhelm Heitmeyer & John Hagan (Hg.): 'Internationales Handbuch der Gewaltforschung', Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, S. 1233-1254.
  • Coady, C. (1998): Violence
    in Edward Craig (Hg.): 'Routledge Encyclopedia of Philosophy. Volume 9', London, New York: Routledge, S. 615-617.
  • Röttgers, K. (1974): Gewalt (Lemma)
    in Joachim Ritter (Hg.): 'Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 3 (G-H)', Basel, Stuttgart: Schwabe & Co.
  • Bonacker, T. & Imbusch, P. (2005): Zentrale Begriffe der Friedens- und Konfliktforschung: Konflikt, Gewalt, Krieg, Frieden
    in Peter Imbusch & Ralf Zoll (Hg.): 'Friedens- und Konfliktforschung. Eine Einführung', S. 69-144.

 Evaluation

Die Ergebnisse der Evaluation stehen hier als pdf zur Verfügung